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Das primäre Ziel der Stiftung ist es, die optimale Nachsorge für den Lebendspender zu gewährleisten, denn in Deutschland gibt es derzeit noch kein standardisiertes Nachsorgeprogramm für Lebendspender.
Veränderung des Kreatinins bei Lebendspendern.
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Die Stiftung Lebendspende ist als gemeinnützig
anerkannt und finanziert sich zu 100% aus Spenden.
In Deutschland werden derzeit jährlich circa 2.200 Nieren von Verstorbenen transplantiert. Der tatsächliche “Bedarf” dürfte etwa doppelt so hoch sein. Aufgrund dieser Situation müssen dialysepflichtige Patienten, die prinzipiell transplantabel wären, derzeit etwa fünf bis sechs Jahre auf ein Nierenangebot warten. Eine Lebendnierenspende verbessert diese Situation wesentlich.
Unter einer Lebendnierenspende versteht man die Spende der Niere eines lebenden Menschen zur Transplantation (Lebendnierentransplantation).
Der Anteil der Lebendnierenspenden hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig zugenommen und liegt derzeit bei 20,5 % aller durchgeführten Nierentransplantationen. Zunehmend mehr Patienten und Angehörige denken über die Möglichkeit einer Lebendnierenspende nach und besprechen sie mit ihren Transplantations- und Dialyseärzten.
Im Jahr 2009 sind 600 Nierentransplantationen mit Organen lebender Spender durchgeführt worden. Dies sind 21,6 % aller Nierentransplantationen.